2014

Brandschutzschulung Volksschule

„Wir lernen für das Leben und nicht für die Schule“! Die Kinder der Volksschule Reith absolvierten im Unterricht mit der FF Reith eine Brandschutzschulung. Dabei wurde mit diversen Unterlagen die Gefahr des Feuers und das Richtige Verhalten im Brandfalle erarbeitet. Nach dem Theorieteil in der Klasse besuchten wir noch das Feuerwehrhaus um uns die besprochen Geräte in Natur anzusehen. Auch  Praktische Übungen durften nicht fehlen. Zum Abschluss gab es noch eine gesunde Jause.

Brandheiße Ausbildung im Abschnitt Seefelder Plateau

Die Sicht gegen Null, Temperaturen zwischen 400 und 600 Grad Celsius und rund 20 Kilogramm Ausrüstung – dies waren die Bedingungen für Atemschutzträger der Feuerwehren des Seefelder Plateaus am Samstag, den 25. Oktober 2014 in Reith. In einer mit Holz befeuerten Übungsanlage konnten die Feuerwehrmänner an diesem Tag Vorgehen und Taktik unter realistischen Bedingungen trainieren.

 

 

Zweistufige Ausbildung

 

Mit dem Team von der Firma Firefighting standen an diesem Tag zwei Profis bereit, um die Ausbildungsteilnehmer bestmöglich auf Einsätze vorzubereiten. War der Vormittag dem Grundausbildungsmodul gewidmet, so stand für die Teilnehmer am Nachmittag dieser im Zeichen der zweiten Ausbildungsstufe. Doch zunächst gehört die Theorie zur Ausbildung. In dieser wird die Einsatztaktik, der Brandverlauf wie der sogenannte Flashover / Backdraft erklärt und eine Sicherheitsunterweisung für die Teilnehmer gegeben.

 

 

Realistische Bedingungen

 

Der Theorie folgte dann die Praxis. In dieser konnten sich die Atemschutzträger am Vormittag über das Phänomen „Flashover“ belehren lassen. Maßnahmen zur Erkennung sowie zur Verhinderung desselben standen dann im Focus des weiteren Übungsverlaufes. Die effiziente Brandbekämpfung verbunden mit der richtigen Handhabung von Hohlstrahlrohren rundete das Vormittagstraining ab.

Nicht weniger heiß wurde es für die Teilnehmer am Nachmittag. Stand auch hier zu Beginn nochmals eine Wärmegewöhnung am Programm, lag der weitere Schwerpunkt in der Brandbekämpfung. Kühlung der Rauchgase, Vorgehen im Innenangriff, Schlauchmanagment – nur ein paar Schlagworte, welche das umfangreiche Ausbildungsprogramm widerspiegeln. Neben einem klassischen Zimmerbrand wurde auch das Vorgehen bei Kellerbränden beübt. Den Abschluss bildete hierbei die Rettung eines verunfallten Atemschutzträgers – eine enorme Belastung für die Kameraden die gutes Teamwork verlangt.

 

 

Restlos begeistert über das vermittelte Wissen als auch über die praxisnahe Ausbildung beendeten die Teilnehmer aus beiden Durchgängen begeistert den Übungstag. Nach 2012 war dies bereits die zweite Heißbrandausbildung im Abschnitt Seefelder Plateau die vor Ort durchgeführt wurde, nachdem in den Jahren zuvor Übungsanlagen in Deutschland besucht wurden.

 

 

Danke

 

Um für eine erfolgreiche Ausbildung zu garantieren, bedarf es ein ebenso erfolgreiches und qualifiziertes Lehrpersonal. An dieser Stelle gebührt ein herzlicher Dank an die beiden Ausbilder David und Gabriel von der Firma Firefighting, welche an diesem Tag zur Weiterbildung und Festigung unseres Wissens beigetragen haben. Ein weiterer Dank gilt der Raiffeisenbank Seefeld-Leutasch, durch deren finanzielle Unterstützung diese Realausbildung ermöglicht wurde. Und nicht zuletzt sei unserem Abschnittskommandanten ABI Markus Gapp sowie dem Kommandanten der Feuerwehr Reith OBI Martin Gapp und seinem Team für die Organisation und Durchführung gedankt.

 

 

 

Bericht und Bilder: LM Maximilian Neuner (ÖA AB Seefelder Plateau)

Heißbrandausbildung

Am 25.10.2014 findet eine Heißbrandausbildung des Abschnittes Seefeld am Gelände des Bauhofes / Gewerbegebietes Reith statt. Alle Mitglieder und auch Passanten sind herzlich eingeladen diese Veranstaltung zu besuchen und hautnah mitzuerleben „durchs Feuer zu gehen“.

Näher Informationen erhalten Sie beim Kommandanten

Abschnittsübung – Grenzüberschreitender Löscheinsatz

Zwei Tage lang wird 2015 unweit der Tiroler Grenzen Weltpolitik gemacht. Dann treffen sich auf Schloss Elmau in Krün bei Garmisch-Partenkirchen die mächtigsten Staatenlenker der Welt. Die Vorbereitungen für den G7-Gipfel laufen längst. Es dürfte selbsterklärend sein, dass solch ein Event ein hohes Maß an Sicherheit erfordert.

Genau das war auch Anlass für die Abschnittsübung 2014 des Abschnittes Seefelder Plateau mit Mittenwald. Zusammen mit den bayrischen Feuerwehren des Isartals beübten die Florianijünger den grenzüberschreitenden Löscheinsatz.

 

Auf einem Gehöft Nähe des Schloss Elmau – dem Austragungsort des G7-Gipfels – war es zu einem Brand gekommen. Die rasante Ausbreitung erforderte den Einsatz mehrerer Feuerwehren, sodass neben den drei Bayrischen auch jene aus Tirol anrückten. Oberste Priorität galt der Menschenrettung, parallel dazu musste der Großbrand teils unter Atemschutz bekämpft werden. Ein kleiner Bach diente als Wasserentnahmestelle, woraus mit mehreren Tragkraftspritzen das Löschwasser entnommen wurde. Große Gefahr ging auch von einem Flüssiggastank aus. Dieser musste entsprechend gekühlt werden um eine Gefahrausbreitung zu verhindern.

 

Aufgrund der Entfernung zu Tirol erfolgte die Kommunikation mit den Digitalfunkgeräten im Direkt-Modus. Als wertvoll erwies sich hier die Errichtung einer Einsatzleitung, welche als Schnittstelle zwischen den Bayrischen und Tiroler Feuerwehren diente, nachdem in Bayern noch der analoge Funk Verwendung findet.

 

Nach gut einer Stunde war das Übungsziel erreicht und die beteiligten Feuerwehren rückten zur Übungsbesprechung ins Feuerwehrhaus Krün ein. „Wir hoffen, dass diese Veranstaltung unseren Einsatz nicht erforderlich macht, doch sollte der Ernstfall eintreten, so hat die Übung gezeigt, dass die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg funktioniert!“ resümierte Kommandant Hubert Klotz aus Mittenwald.

Bildrechte und Text: LM Maximilian Neuner / FF Leutasch

Suchen